High-Tech-Druck
Kastner & Callwey
Medien GmbH
Kastner & Callwey Medien setzt im Offsetdruck voll und ganz auf…
Veranstaltungstipp: drupa 2012 (03.-16. Mai) - siehe http://t.co/8sb4g4Te (bs)
Im Januar realisiert KCM zwei Neuinvestitionen. Die Endfertigung wird um eine Bogenstanze erweitert. Zudem erfolgt durch den Erwerb eines neuen Sammelhefters eine weitere wichtige Reinvestition bzw. Modernisierung.
Anfang April wird der bislang letzte Relaunch des Firmenlogos und der Homepage präsentiert. Mitte Juni startet bei KCM eine neue Klebebindestraße (Wohlenberg City-e). Kastner & Callwey Medien ist weiter auf der Überholspur.
Im Juni nimmt eine neue, vollautomatische Computer-to-Plate-Anlage (basysPrint UV-Setter 855) den Produktionsbetrieb auf. Im August erfolgt ein neuerlicher Relaunch der Homepage. Kastner & Callwey Medien folgt dem Zeitgeist.
Im Rahmen des Unternehmenskonzepts, das auch Umweltbewusstsein und Nachhaltigkeit beinhaltet, wurde die Energieversorgung mit Jahresbeginn auf Naturstrom (aus 100% Wasserkraft) umgestellt.
Im März erhält KCM die offizielle Zertifizierung für Klimaneutrales Drucken.
Anfang April werden, in Verbindung mit einer neuen Homepage, ein neues Corporate Design und zeitgleich die Marke KCM präsentiert.
Im März wird die Kastner & Callwey Medien GmbH als Auffanggesellschaft gegründet und am 1. April erfolgt ein nahtloser Betriebsübergang. Thomas Heininger und Bernhard Schretzmaier sind die neuen Gesellschafter und halten jeweils 50 Prozent der Firmenanteile.
Es wird eine umfangreiche Sanierung des Betriebes, begleitend mit einem neuen Unternehmenskonzept gestartet. Besonderes Augenmerk gilt der weitgehenden Erhaltung der Arbeitsplätze, der Sicherung des Firmenstandortes Forstinning, der nahtlosen Fortführung der Produktion und somit auch der weiteren Betreuung der Kunden.
Bereits im Juli bzw. im September nehmen eine neue manroland R705-LV HiPrint und eine manroland R706-LV HiPrint den Produktionsbetrieb auf. Beide Maschinen sind an eine zentrale Technotrans-Farbversorgung angeschlossen, der gesamte Druckprozess wird IPA-frei.
Bedingt durch den Verlust einiger wichtigen Kunden und den damit verbundenen Umsatzeinbrüchen muss im August 2007 Insolvenz angemeldet werden.
Infolge wird die Kastner & Callwey Druck GmbH von einem Insolvenzverwalter fortgeführt und zum Verkauf angeboten. Gegen Jahresende erfolgen erste Gespräche mit möglichen Investoren, so auch mit Thomas Heininger und Bernhard Schretzmaier.
Die Druckerei wird an Erich Thomanek und Thomas Nusser, die zugleich auch die Geschäftsführung federführend übernehmen, verkauft.
Wechsel in der Geschäftsführung: P. Maier wird von Roland Kastner abgelöst.
Der Firmensitz wird nach Forstinning, den bis dato aktuellen Firmenstandort, verlegt.
Im Jahr 1989 verkaufen die Familien Baur-Callwey und Hirmer die Druckerei an Kurt Weber und Winfried Rothermel, Inhaber der Firma Colordruck in Leimen bei Heidelberg, die P. Maier mit der Geschäftsführung betrauen.
Im Jahr 1954 kann in Berg am Laim eine „grüne Wiese“ erworben werden. In Folge wird ein neues Firmengebäude gebaut und noch im selben Jahr ein Richtfest gefeiert. Der Umzug an den neuen Standort erfolgt schlussendlich im Jahr 1955.
Im Zusammenhang mit dem Neubau der Druckerei steigt Prof. Dr. Max Hirmer (Hirmer Verlag) als neuer Gesellschafter in das Unternehmen ein und übernimmt 50 Prozent der Firmenanteile.
Im Jahr 1948 wird ein Umsatz von DM 142.000,– und im Jahr 1950 von DM 500.000,– erzielt.
Im Juni erhält die Druckerei die Lizenz von den Besatzungsbehörden und kann so den Betrieb wieder aufnehmen.
In der Nacht vom 24. auf den 25. April werden die Druckerei und der Verlag durch Bomben nahezu völlig zerstört. Da bereits zuvor die wichtigsten Maschinen vorsorglich an verschiedene Orte ausgelagert wurden, kann in Freising in der befreundeten Druckerei Datterer, nach dem Kriegsende alles zusammengeführt und in kleinem Rahmen wieder mit der Produktion begonnen werden.
Mit dem Tod von D.W. Callwey übernimmt Karl Baur, sein Schwiegersohn, den Verlag und die Druckerei.
Es glückt, die Druckerei von Rudolf Abt in der Bayerstraße zu übernehmen und im Jahr 1902 die Königliche Hofbuchdruckerei Kastner & Lossen (in der Finkenstraße 2) zu erwerben und infolge beide Firmen am 1. Januar 1903 zu vereinen. Kastner trennt sich noch im Jahr 1901 von Lossen um als Druckereifachmann selbst die Leitung des Betriebes zu übernehmen, bis er 1913 wegen hohen Alters ausscheidet.
Mit der Druckerei sind auch die Lossen´schen Häuser an der Finkenstraße in den Besitz von Callwey übergegangen, sodass Verlag, Druckerei und die Wohnung der Familie Callwey vereinigt werden können.
Der Westfale Georg Dietrich Wilhelm Callwey zieht von Hamm nach München, um eine Verlagsbuchhandlung unter seinem Namen zu gründen. Aufgrund des wachsenden Erfolges und der ständig steigenden Produktion von Büchern und Zeitschriften, sieht er es bereits wenige Jahre danach als unumgänglich, von fremden Druckereien unabhängig zu werden und die Druckproduktion selbst zu übernehmen.